Agenda 2030 – SDG 3

Die Agenda 2030 ist aus den Millenniumsentwicklungszielen entstanden, die im Jahr 2000 verabschiedet wurden. Sie stellt eine Weiterentwicklung dieser dar, weil sie anhand von 17 definierten Zielen alle Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung berücksichtigt.

Die Dimensionen nehmen Bezug auf Soziales, Umwelt und Wirtschaft. Durch die enge Verknüpfung der Themen miteinander, kann nur mit einem ganzheitlichen Ansatz Fortschritt erzielt werden. Der drei Jahre andauernde Prozess zur Entwicklung der Agenda 2030 führte 2015 zu ihrer  Verabschiedung hochgesteckter Ziele. In Reaktion auf die silohafte Bearbeitung der früheren Millenniumsentwicklungsziele sind die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 (SDGs) eng mit einander verknüpft. Das heißt, dass die Ziele nur dann erreicht werden können, wenn auch bei den anderen Zielen Fortschritte erreicht werden. Die Agenda 2030 fordert hiermit zu einer ganzheitlichen Herangehensweise bei der Umsetzung auf.

Sustainable Development Goal 3 (kurz: SDG 3) fordert Gesundheit und Wohlergehen. Zusätzlich zu dem Gesundheitsziel verbessern Fortschritte der anderen Ziele maßgeblich das gesamte Gesundheitsergebnis. Daher wird oftmals von „gesundheitsbezogenen Nachhaltigkeitszielen" gesprochen. So unterstützen beispielsweise Bildung und die Gleichstellung der Geschlechter eine verbesserte sexuelle und reproduktive Gesundheit, sauberes Wasser reduziert Durchfallerkrankungen und saubere Energie wiederum fördert die Gesundheit der Atemwege. Auch potentielle negative Wechselwirkungen müssen bei Politikentscheidungen berücksichtigt werden.

Gesundheit ist in der Agenda 2030 prominent als politische, entwicklungspolitische und humanitäre Priorität für alle Länder verankert. Das Nachhaltigkeitsziel zu Gesundheit (SDG 3) umfasst 13 spezifische Unterziele.  In Deutschland gibt es konkrete Maßnahmen zur Umsetzung des SDG 3.