Wer sind die Teddy-Docs?

Studentinnen und Studenten der Human- und Zahnmedizin sowie der Pharmazie und Auszubildende der Krankenpflege laden Kinder im Vorschulalter in das Teddybärkrankenhaus ein und versuchen, ihnen spielerisch die Angst vor Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern, medizinischen Apparaten und Methoden zu nehmen. Solche ehrenamtlichen studentischen Projekte gibt es an fast allen medizinischen Fakultäten in Deutschland. Die Kinder bringen ihr krankes Kuscheltier mit, das dann von den Teddy-Docs untersucht und therapiert wird. Zuerst wird mit den Kindern auch ein Anamnese-Gespräch geführt. Dann werden – je nach den beschriebenen Beschwerden – Diagnoseuntersuchungen mit den Kuscheltieren durchgeführt, z. B. Röntgenuntersuchungen, und die Leiden versorgt. Die Kinder erhalten Hinweise zur Pflege ihrer kranken Kuscheltiere. Das Projekt wird rein ehrenamtlich von den Studierenden organisiert.

Die Idee stammt ursprünglich aus Schweden und war so erfolgreich, dass sie sich inzwischen in viele Länder weltweit ausgebreitet hat. Mittlerweile findet sich an jeder deutschen medizinischen Fakultät ein Teddybärkrankenhaus. Für das Berliner Teddybärkrankenhaus hat alles im Jahre 2001 im Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität zu Berlin (heute der Campus CBF der Charité) mit einer Sprechstunde für 300 Kinder begonnen.

Der erste Teddybärkrankenhaus-Kongress im Herbst 2011 bot die Möglichkeit sich über all diese verschiedenen Ansätze auszutauschen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.