Coronavirus-Pandemie (SARS-CoV-2): Chronik bisheriger Maßnahmen und Ereignisse

10. Mai 2021

Die Priorisierung für den neuen Impfstoff von Johnson & Johnson wird aufgehoben. Darauf haben sich die Gesundheitsministerinnen und –minister von Bund und Ländern geeinigt. So könne „weiter pragmatisch und mit Geschwindigkeit in dieser Impfkampagne gearbeitet werden“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einem anschließenden Pressestatement. Die Besonderheit bei Johnson & Johnson ist, dass nur eine Dosis für den vollen Impfschutz benötigt wird.

Da wie bei AstraZeneca sehr selten schwere Nebenwirkungen in Form von Hirnvenenthrombosen auftreten können, soll der Impfstoff von Johnson & Johnson vor allem Personen über 60 Jahren verabreicht werden. „Außerdem heben wir die Priorisierung auf: Damit können alle nach ärztlicher Aufklärung und individueller Entscheidung diesen Impfstoff bekommen“, so Spahn. In diesem Quartal rechne er mit über zehn Millionen Impfdosen von Johnson&Johnson.

Heute im Laufe des Tages werden wir einen Wert erreichen, dass jeder Dritte Deutsche mindestens einmal geimpft worden ist. Es bleibt wichtig, dass wir Tempo haben und halten in dieser Impfkampagne - dafür ist auch der Impfstoff Johnson & Johnson wichtig.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

7. Mai 2021

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dazu aufgerufen, auch bei sinkenden Infektionszahlen weiterhin Kontakte zu reduzieren und die Mobilität einzuschränken. „Die dritte Welle scheint gebrochen. Die Zahlen sinken, aber wir sind noch immer auf hohem Niveau“, sagte er vor der Bundespressekonferenz.

Spahn dankte den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verhalten in den letzten Wochen, warnte die Bundesländer jedoch vor vorschnellen Lockerungen. „Dass die Zahlen wieder deutlich steigen, sollten wir alle gemeinsam unbedingt verhindern.“ Lockerungen bei Inzidenzen von deutlich unter 100 pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen sollten im Außenbereich und testgestützt stattfinden. „Es braucht bei aller Zuversicht weiterhin Umsicht und Vorsicht.“

Die Impfkampagne sei so weit fortgeschritten, dass in der kommenden Woche jeder 3. mindestens einmal geimpft sein werde.

Deutschland habe es an zwei aufeinanderfolgenden Tagen geschafft, pro Tag ein Prozent der Bevölkerung zu impfen. Damit sei Deutschland „im internationalen Vergleich ziemlich auf der Überholspur“. Damit weiterhin mit hohen Tempo geimpft werden kann, werde die Priorisierung für den Impfstoff von AstraZeneca aufgehoben. Auch das Intervall zwischen 1. und 2 Impfung soll künftig individuell mit den impfenden Ärzten geklärt werden, kündigte Spahn an. Dennoch sei der Impfschutz höher, je länger das Intervall sei. Die Praxen erhalten nach seinen Angaben in der kommende Woche eine Million Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca. Im Juni könne dann die Priorisierung für alle Impfstoffe aufgehoben werden.

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RKI-Präsident Lothar Wieler sagte, die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen „gibt Hoffnung, dass wir die Pandemie bald kontrollieren können.“ Die Inzidenzen gingen in allen Altersgruppen zurück. Auch auf den Intensivstationen gebe es erste Rückgänge, aber nur bei den leichten Fällen. Über 70 Prozent der Krankenhäuser meldeten noch begrenzte oder ausgelastete Kapazitäten. Wieler rechnete vor, ohne Kontaktbeschränkungen läge der R-Wert bei Infektionen mit der inzwischen vorherrschenden, ansteckenderen britischen Virusvariante bei 4, also eine Person würde vier weitere Personen anstecken. Dank der Kontaktbeschränkungen liegt der R-Wert derzeit bei 0,9.

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