Corona - Was Sie aktuell wissen müssen

Informationen zur Coronavirus-Pandemie

Aktuelles

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am Freitag sofortige, massive Kontaktreduzierungen gefordert, um die vierte Corona-Welle möglichst schnell zu brechen. "Die Lage ist dramatisch ernst. So ernst wie noch zu keinem Zeitpunkt in dieser Pandemie", sagte Spahn in Berlin. Man sei in einer "nationalen Notlage". Doch zu wenig passiere, und oft zu spät. Zugleich zeigte sich der Minister besorgt wegen der in Südafrika aufgetauchten neuen Variante des Coronavirus (B.1.1.529). Deutschland werde alles versuchen, damit die Verbreitung über den Flugverkehr eingedämmt werde und u.a. Südafrika zum Virusvariantengebiet erklären. Mit Inkrafttreten in der Nacht zu Samstag dürfen Fluggesellschaften nur noch Deutsche nach Deutschland befördern, außerdem gelten 14 Tage Quarantäne für alle, auch Geimpfte.

Wir waren, sind und bleiben bei der Einreise vorsichtig. Diese neu entdeckte Variante besorgt uns, daher handeln wir hier pro-aktiv und frühzeitig. Das letzte, was uns jetzt noch fehlt, ist eine eingeschleppte neue Variante, die noch mehr Probleme macht.


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Die aktuellen Rekordinfektionszahlen machten es nötig, das erste Mal in der Pandemie im größeren Umfang bis zu 100 Intensivpatienten unter Beteiligung der Luftwaffe zu verlegen. Der Weckruf sei immer noch nicht überall angekommen, die Zahl der Kontakte müsse deutlich runter. Notwendig sei auch die Absage von Weihnachtsfeiern und Großveranstaltungen wie Weihnachtsmärkte sowie eine konsequente Einhaltung der 2G-plus-Regel, so Spahn.

Wir müssen jetzt diese Welle stoppen. Sonst erleben wir genau dass, was wir immer vermeiden wollten: Eine Überlastung des Gesundheitssystems.


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

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Die Impfkampagne zieht derweil weiter an: Erstmals gab es wieder über 100.000 Erstimpfungen an einem Tag. Auch die Auffrischimpfungen würden von der Bevölkerung angenommen. „Jeder Fünfte über 60 ist auch bereits durch eine Booster-Impfung geschützt“, so Spahn weiter. Bereits 10 Prozent der Gesamtbevölkerung hätten schon eine 3. Impfung erhalten.

Impfstoff ist laut Spahn ausreichend vorhanden: „Allein in dieser und in der nächsten Woche gehen zusammen 18 Millionen Booster-Impfdosen in die Versorgung.“ Spahn dankt allen Helferinnen und Helfern vor Ort, die wieder Schwung in die Impfkampagne gebracht hätten: „Jede Impfung gibt Hoffnung, dass der Winter doch nicht so dunkel wird, wie es aussieht.“

RKI-Präsident Prof. Lothar H. Wieler fordert alle Menschen auf, jetzt die 4. Welle zu brechen. Das gehe jedoch nur durch eine massive Reduktion der Kontakte. „Mit jeder Menschenmenge, die wir meiden, helfen wir dabei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen“, so Wieler. Denn die Lage in den Krankenhäusern spitze sich weiter zu. „Aktuell werden mehr als 4.000 COVID-Patienten und Patientinnen intensivmedizinisch behandelt. Die Zahlen gehen aber steil nach oben.“ 85 Prozent der aktuell Behandelten müssten zudem künstlich beatmet werden.

Wieler erinnert auch an die Nutzung der Corona-Warn-App mit der eine schnelle und direkte Benachrichtigung von Gefährdeten möglich sei. „Je mehr sie nutzen, desto besser für uns alle“, so Wieler. Betreibende sollten zudem zur Überprüfung von Impfzertifikaten die CovPassCheck-App nutzen und sich zum Abgleich den Personalausweis vorzeigen lassen. Nur so ließe sich die Echtheit und Zugehörigkeit der Zertifikate zweifelsfrei belegen.

Chronik

Alle bisherigen Ereignisse und Maßnahmen des BMG im Kampf gegen das Coronavirus finden Sie in unserer Chronik - Was geschah wann?.

Nationale Teststrategie

Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus gehören Tests. Daher hat Deutschland schon seit Beginn der Pandemie Testkapazitäten schnell aufgebaut und erweitert. Wer wird nach der geltenden nationalen Teststrategie auf COVID-19 getestet?

Aktuelle Informationen für Reisende

Was Sie bei einem Urlaub im Ausland beachten sollten, welche Regelungen gelten und was Einreisende aus einem Risikogebiet wissen müssen, erfahren Sie hier.

Corona-Warn-App

Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden.

Laden Sie die App kostenlos im App Store von Apple oder bei Google Play herunter:

Hotlines, Telegram und WhatsApp-Infos

Wir informieren Sie auf WhatsApp über das Coronavirus: Speichern Sie dafür die Nummer +49 151 62875183 und schreiben eine Nachricht mit "Start" oder klicken Sie mobil einfach hier.

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Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben: Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes: 116117.

Hier finden Sie eine Auswahl von Hotlines, die bundesweit zum Thema Coronavirus informieren.

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Stand: 27. November 2021
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