Informationen zur Coronavirus-Pandemie

Aktuelles

Krisen-Vorsorge durch Nationale Reserve Gesundheitsschutz

Mit einer Nationalen Reserve Gesundheitsschutz soll Deutschland besser auf künftige Krisen vorbereitet sein. Die Nationale Reserve sei gedacht, um bei Pandemien und bei Katastrophen eingesetzt zu werden. „Die Pandemie hat uns schmerzlich vor Augen geführt, wie verletzbar wir sind“, so Spahn am Mittwoch vor der Bundespressekonferenz. Zuvor hatte er dem Bundeskabinett einen Bericht über den Aufbau der Nationalen Reserve (PDF-Datei - nicht barrierefrei, 71 KB) vorgelegt.

„Die Vorbereitung kostet, aber nicht vorbereitet sein, kostet noch viel mehr. Mit der Nationalen Reserve Gesundheitsschutz gehen wir einen ersten wichtigen Schritt hin zu einer umfassenden Vorsorge für künftige Krisen.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

In den ersten Monaten der Pandemie war Schutzausrüstung für das medizinische Personal auf dem Weltmarkt hart umkämpft. Dieses Material zu beschaffen „war ein Kraftakt und es war teuer“, erinnerte der Minister. Deshalb habe die Bundesregierung bereits vor einem Jahr entschieden, die Nationale Reserve Gesundheitsschutz einzurichten. Sie soll den Bedarf des Gesundheitssektors für sechs Monate decken. Die Nationale Reserve wird zunächst mit Beständen an Schutzkleidung, Schutzmasken und Desinfektionsmittel ausgestattet und nach und nach in einen Dauerbetrieb gehen.

Die Nationale Reserve Gesundheitsschutz ist für drei Szenarien gedacht:

  1. für Pandemien,
  2. für den Fall, dass Deutschland einem Bündnispartner zur Seite stehen muss oder angegriffen wird und eine große Zahl von Verletzten in Deutschland behandelt werden müssen und
  3. für den Fall, dass Lieferketten aus dem Ausland unterbrochen werden.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den von der Flutkatastrophe Betroffenen sein Mitgefühl ausgedrückt. Er dankte dem medizinischen Personal, das in Krankenhäusern Verletzte behandelt und vor Ort tatkräftig hilft, die medizinische Versorgung aufrecht erhalten.

Bundesinnenminister Horst Seehofer kündigte auf der Pressekonferenz an, dass das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zum Nationalen Kompetenzzentrum ausgebaut wird. Künftig könne das BBK die Bundesländer auch in Friedenszeiten unterstützen. Dies sei ein „echter Politikwechsel“, so Seehofer.

Coronavirus-EinreiseV wird verlängert

Die geltende Einreise-Verordnung wird bis zum 10. September 2021 verlängert.

Sie sieht zwei Neuerungen vor:

Wird ein Virusvariantengebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland und während der Quarantäne als Hochinzidenzgebiet oder als einfaches Risikogebiet eingestuft, dann gelten ab dann die jeweiligen Regelungen für Hochinzidenzgebiete, einfache Risikogebiete oder Entlistung.

Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt die Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne künftig nicht, wenn die einreisende Person mit einem Impfstoff geimpft ist, der gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, aufgrund derer die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist. Entscheidend ist, dass das Robert Koch-Institut (RKI) festgestellt und auf seiner Internetseite bekannt gemacht hat, dass der Impfstoff auch gegen diese Virusvariante hinreichend wirksam ist. Dafür müssen dem RKI verlässliche Daten vorgelegen haben und es muss eine umfassende Bewertung erfolgt sein.

Weitere Anpassungen der Einreiseverordnung werden derzeit noch innerhalb der Bundesregierung beraten.

Chronik

Alle bisherigen Ereignisse und Maßnahmen des BMG im Kampf gegen das Coronavirus finden Sie in unserer Chronik - Was geschah wann?.

Impfkampagne

Digitaler Impfnachweis

Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV)

Nationale Impfstrategie

(Stand: 22. Juni 2021)

Die Nationale Impfstrategie regelt die faire Verteilung von Corona-Impfstoffen in zwei Phasen: In der ersten Phase können sich Risikogruppen und exponierte Teile der Bevölkerung (bspw. Krankenhaus- und Pflegepersonal) impfen lassen. In der zweiten Phase steht die Impfung der Gesamtbevölkerung offen.

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Nationale Teststrategie

Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus gehören Tests. Daher hat Deutschland schon seit Beginn der Pandemie Testkapazitäten schnell aufgebaut und erweitert. Wer wird nach der geltenden nationalen Teststrategie auf COVID-19 getestet?

Aktuelle Informationen für Reisende

Was Sie bei einem Urlaub im Ausland beachten sollten, welche Regelungen gelten und was Einreisende aus einem Risikogebiet wissen müssen, erfahren Sie hier.

Deutsch | Englisch

    Corona-Warn-App

    Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden.

    Laden Sie die App kostenlos im App Store von Apple oder bei Google Play herunter:

    Updates

    • 10.06.2021: Ab sofort lassen sich SARS-CoV-2-Impfzertifikate in der App hinterlegen. So kann der persönliche Impfstatus digital nachgewiesen werden.

    • 12.05.2021: Die App erlaubt es jetzt ein Schnelltest-Profil anzulegen und einen Fehlerbericht zu erstellen.

    • 21.04.2021: Mit der Aktualisierung der CoronaWarnApp sind jetzt auch Event-Registrierungen möglich. Nutzerinnen und Nutzer können per QR-Code einchecken.

    Weitere Informationen

    Hotlines, Telegram und WhatsApp-Infos

    Wir informieren Sie auf WhatsApp über das Coronavirus: Speichern Sie dafür die Nummer +49 151 62875183 und schreiben eine Nachricht mit "Start" oder klicken Sie mobil einfach hier.

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    Hier finden Sie eine Auswahl von Hotlines, die bundesweit zum Thema Coronavirus informieren.

    Informationen in Gebärdensprache

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