Corona - Was Sie aktuell wissen müssen

Informationen zur Coronavirus-Pandemie (SARS-CoV-2)

Das Bundesgesundheitsministerium bietet Ihnen ein umfangreiches Informationsangebot rund um die Coronavirus-Pandemie. Neben aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen finden Sie hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Themen: Testen, Schutzimpfung sowie Reisen.

Aktuelles

Bundespressekonferenz zur Corona-Lage (12.08.22)

Lauterbach: Zulassung neuer Impfstoffe früher als gedacht

Die neuen Corona-Impfstoffe können voraussichtlich früher ausgeliefert und verabreicht werden, als bislang geplant. Anfang und Ende September werde die Europäische Arzneimittelbehörde über die Zulassung des an BA.1 bzw. BA.5 angepassten bivalenten Impfstoffs entscheiden, berichtete Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach in Berlin. Dass sei hilfreich, weil nach dem Abflachen der Sommerwelle im Herbst mit einem erneuten Aufflammen der Pandemie zu rechnen sei. „Die Dynamik der BA.5 Welle lässt erwarten, dass wir im Herbst wieder mit stark steigende Fallenzahlen rechnen müssen“, so Lauterbach mit Verweis auf die zu beschließenden Maßnahmen im angepassten Infektionsschutzgesetz.

Die Bundesregierung hat die beiden neuen Impfstoffe gegen die Omikron-Variante in ausreichender Menge bestellt, sodass die Impfkampagne zeitnah starten kann.

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach

Zur Ausnahmeregelung von der Maskenpflicht in Innenräumen im Herbst sagte Lauterbach: „Es geht nicht darum, dass man sich alle 3 Monate impfen lassen soll. Auf Grundlage der Daten, die wir momentan haben, ist man 3 Monate nach der Impfung, zusätzlich vor einem schweren Verlauf, auch vor einer Ansteckung geschützt.“ Dieser Zeitraum könne aufgrund neuer Studien aber noch nachträglich angepasst werden. Es sei „medizinisch völlig unsinnig“, sich nach Ablauf dieser Periode wieder und wieder impfen zu lassen, nur um der Maskenpflicht zu entgehen.

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Prof. Dr. Leif Erik Sander Leiter der Medizinischen Klinik der Charité spricht von einer „ausgeprägten Sommerwelle“ bedingt durch die hohe Übertragbarkeit der BA.5 Variante. Ein „hoher Immunisierungsgrad in der Bevölkerung“ führe aber zu weniger schweren Verläufen. Als „Warnzeichen für den Herbst“ sieht Sanders zudem die bereits jetzt hohen Personalausfälle im Gesundheitswesen.

Neues Infektionsschutzgesetz

Pandemievorsorge für Herbst und Winter

Im Herbst und Winter ist mit einem saisonalen Anstieg der COVID-19-Fälle zu rechnen – und mit einer gesteigerten Belastung des Gesundheitssystems und der sonstigen kritischen Infrastruktur. Die bisherigen auf die COVID-19-Pandemie bezogenen Sonderregeln sind bis zum 23. September 2022 befristet. Deshalb haben BMG und BMJ eine Fortentwicklung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) erarbeitet. "Mit dem IfSG-Stufenmodell geben wir Bund und Ländern rechtssichere Werkzeuge zur Pandemievorsorge an die Hand", sagt Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach.

Deutschland soll besser als in den vergangenen Jahren auf den nächsten Coronawinter vorbereitet sein: Impfkampagne mit neuen Impfstoffen, Pandemieradar mit tagesaktuellen Daten, Test-  und Behandlungskonzepte, Schutzkonzepte für Pflegeheime und ein rechtssicherer Rahmen für Schutzmaßnahmen. Damit können wir arbeiten. 

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach

Weitere ausführliche Informationen zur Fortentwicklung des IfSG finden Sie in der Pressemitteilung vom 3. August 2022.

Meldungsarchiv zur Coronavirus-Pandemie

Alle bisherigen Entwicklungen und Maßnahmen des Bundesgesundheitsministeriums im Kampf gegen COVID-19 finden Sie in der Chronik - Was geschah wann?

Nationale Teststrategie

Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des Coronavirus gehören Tests. Daher hat Deutschland seit Beginn der Pandemie Testkapazitäten und für alle Bürger und Bürgerinnen verfügbar gemacht.

Aktuelle Informationen für Reisende

Was Sie bei einem Urlaub im Ausland beachten sollten, welche Regelungen gelten und was Einreisende aus einem Risikogebiet wissen müssen, erfahren Sie hier.

Corona-Warn-App

Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden.

Laden Sie die App kostenlos im App Store von Apple oder bei Google Play herunter:

Hotlines und Informationskanäle

Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben: Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes: 116117.

­Unabhängige Patientenberatung Deutschland 0800 / 011 77 22
­Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) 030 / 346 46 51 00
­Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte info.deaf(at)bmg.bund.de / info.gehoerlos(at)bmg.bund.de
­Gebärdentelefon (Videotelefonie) ­https://www.gebaerdentelefon.de/bmg
­Telegram-Kanal ­https://t.me/corona_infokanal_bmg

 

Informationen in Gebärdensprache

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Alle Videos zur Coronavirus-Pandemie - auch in Gebärdensprache finden Sie auf dem YouTube Kanal des BMG.

Stand: 12. August 2022
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