Informationen zur Coronavirus-Pandemie

Aktuelles

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dazu aufgerufen, auch bei sinkenden Infektionszahlen weiterhin Kontakte zu reduzieren und die Mobilität einzuschränken. „Die dritte Welle scheint gebrochen. Die Zahlen sinken, aber wir sind noch immer auf hohem Niveau“, sagte er vor der Bundespressekonferenz.

Spahn dankte den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verhalten in den letzten Wochen, warnte die Bundesländer jedoch vor vorschnellen Lockerungen. „Dass die Zahlen wieder deutlich steigen, sollten wir alle gemeinsam unbedingt verhindern.“ Lockerungen bei Inzidenzen von deutlich unter 100 pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen sollten im Außenbereich und testgestützt stattfinden. „Es braucht bei aller Zuversicht weiterhin Umsicht und Vorsicht.“

Die Impfkampagne sei so weit fortgeschritten, dass in der kommenden Woche jeder 3. mindestens einmal geimpft sein werde.

Deutschland habe es an zwei aufeinanderfolgenden Tagen geschafft, pro Tag ein Prozent der Bevölkerung zu impfen. Damit sei Deutschland „im internationalen Vergleich ziemlich auf der Überholspur“. Damit weiterhin mit hohen Tempo geimpft werden kann, werde die Priorisierung für den Impfstoff von AstraZeneca aufgehoben. Auch das Intervall zwischen 1. und 2 Impfung soll künftig individuell mit den impfenden Ärzten geklärt werden, kündigte Spahn an. Dennoch sei der Impfschutz höher, je länger das Intervall sei. Die Praxen erhalten nach seinen Angaben in der kommende Woche eine Million Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca. Im Juni könne dann die Priorisierung für alle Impfstoffe aufgehoben werden.

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RKI-Präsident Lothar Wieler sagte, die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen „gibt Hoffnung, dass wir die Pandemie bald kontrollieren können.“ Die Inzidenzen gingen in allen Altersgruppen zurück. Auch auf den Intensivstationen gebe es erste Rückgänge, aber nur bei den leichten Fällen. Über 70 Prozent der Krankenhäuser meldeten noch begrenzte oder ausgelastete Kapazitäten. Wieler rechnete vor, ohne Kontaktbeschränkungen läge der R-Wert bei Infektionen mit der inzwischen vorherrschenden, ansteckenderen britischen Virusvariante bei 4, also eine Person würde vier weitere Personen anstecken. Dank der Kontaktbeschränkungen liegt der R-Wert derzeit bei 0,9.

Live-Diskussion - 8. Mai 2021, 14 Uhr

Perspektiven durch Impfen und Testen

Jede vierte Person ist in Deutschland mindestens einmal geimpft und das Impftempo steigt weiter. Seit Anfang April wird auch in Arztpraxen geimpft und ab Juni soll die Impfung in den Betrieben beginnen. Im Juni wird voraussichtlich auch die Impfpriorisierung wegfallen; damit wäre ein Impfangebot für alle Realität. Die zusätzliche Möglichkeit des Testens bringt uns mehr Sicherheit im Alltag. Gleichzeitig werden Lockerungen für Geimpfte und Genesene sowie die Einführung eines digitalen Impfnachweises in Aussicht gestellt. Welche Fragen bewegen Sie in diesem Zusammenhang? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beantwortet Ihre Fragen mit seinen Gästen Prof. Dr. Alena Buyx und Prof. Dr. Lothar H. Wieler im Livestream.

Chronik

Alle bisherigen Ereignisse und Maßnahmen des BMG im Kampf gegen das Coronavirus finden Sie in unserer Chronik - Was geschah wann?.

Impfkampagne

COVID-19-Impfung

Fragen und Antworten

Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV)

Erste Verordnung zur Änderung der Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung (29.04.2021)

Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung  (01.04.2021)

Nationale Impfstrategie

(Stand: 06.11.2020)

Die Nationale Impfstrategie regelt die faire Verteilung von Corona-Impfstoffen in zwei Phasen: In der ersten Phase können sich Risikogruppen und exponierte Teile der Bevölkerung (bspw. Krankenhaus- und Pflegepersonal) impfen lassen. In der zweiten Phase steht die Impfung der Gesamtbevölkerung offen.

Deutsch

Englisch

Informationskampagne

Mit der Informationskampagne „Deutschland krempelt die #Ärmelhoch“ wird ab sofort noch umfassender über die Corona-Schutzimpfung informiert. Dazu gehören Videoclips, Plakate, Anzeigen und Radiospots. In der ersten Phase der Impfungen geht es zunächst um diejenigen Menschen, die am dringendsten geschützt werden müssen.

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Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus gehören Tests. Daher hat Deutschland schon seit Beginn der Pandemie Testkapazitäten schnell aufgebaut und erweitert. Wer wird nach der geltenden nationalen Teststrategie auf COVID-19 getestet?

Was Sie bei einem Urlaub im Ausland beachten sollten, welche Regelungen gelten und was Einreisende aus einem Risikogebiet wissen müssen, erfahren Sie hier.

Corona-Warn-App

Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden.

Update (21.04.2021): Mit der Aktualisierung der CoronaWarnApp sind jetzt auch Event-Registrierungen möglich. Nutzerinnen und Nutzer können per QR-Code einchecken. Genaue Informationen und eine kurze Anleitung finden Sie unter: http://coronawarn.app

Laden Sie die App kostenlos im App Store von Apple oder bei Google Play herunter:

Alle wichtigen Fragen und Antworten zur Corona-Warn-App finden Sie auf www.zusammengegencorona.de.

Hotlines, Telegram und WhatsApp-Infos

Wir informieren Sie auf WhatsApp über das Coronavirus: Speichern Sie dafür die Nummer +49 151 62875183 und schreiben eine Nachricht mit "Start" oder klicken Sie mobil einfach hier.

Auch bei Telegram bietet das Bundesgesundheitsministerium aktuelle Informationen zum Coronavirus: https://t.me/corona_infokanal_bmg

Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben: Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes: 116117.

Hier finden Sie eine Auswahl von Hotlines, die bundesweit zum Thema Coronavirus informieren.

Wo finde ich weitere Informationen?

Die Bundesregierung bündelt Themenbereiche, die in der aktuellen Corona-Pandemie wichtig sind.

Offiziell bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen in den einzelnen Bundesländern sowie Informationen zum Coronavirus finden Sie auch beim RKI.

Informationen u.a. zur Impfstoffentwicklung finden Sie beim PEI.

Hygiene- und Verhaltensempfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen stellt die BZgA für die Bevölkerung bereit.

Das AA hat Informationen für Reisende und zu Risikogebieten zusammengestellt, über die Testverordnung für Reiserückkehrer informiert unser FAQ.

Beim BMI finden Sie Fragen und Antworten u.a. zu Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen.

Informationen zu wirtschaftlichen Auswirkungen und Corona-Soforthilfen bündelt das BMWi.

Über arbeitsrechtliche Maßnahmen wie Kurzarbeit und Entschädigungsansprüche klärt das BMAS auf.

Fragen und Antworten zu Entschädigungsansprüchen nach § 56 IfSG (PDF-Datei - nicht barrierefrei, 658 KB) stellt das BMG als PDF-Download bereit.

Zu Auswirkungen auf Lebensmittel und Landwirtschaft durch das Virus informiert das BMEL.

Weiterführende Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus in der Pflege finden Sie beim Pflege-Netzwerk Deutschland.

Kreißsaalempfehlungen und Hinweise für Schwangere und Säuglinge stellt die DGGG zur Verfügung.

Beim BZgA finden Sie Merkblätter, kostenlos bestellbare Materialien, Informationen in anderen Sprachen und Erklärvideos zum Coronavirus.

Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache

Anfang des Jahres 2020 hat die Bundesregierung auf mehreren Wegen Schutzausrüstung besorgt. Daten und Fakten zur Beschaffung finden Sie hier.

Informationen in Gebärdensprache

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Alle Videos zum Coronavirus - auch in Gebärdensprache finden Sie auf dem Youtube Kanal des BMG.