Bundesgesundheitsminister Gröhe beim 119. Deutschen Ärztetag

24. Mai 2016. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat an der Eröffnung des 119. Deutschen Ärztetages in Hamburg teilgenommen. In seiner Rede betonte er den hohen Wert der Zusammenarbeit aller Verantwortlichen im Gesundheitswesen zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

24. Mai 2016

Wir haben in Deutschland eine sehr gute Gesundheitsversorgung. Angesichts der steigenden Zahl älterer, chronisch- und mehrfachkranker Patienten muss aus den Spitzenleistungen Einzelner aber stets eine bestmögliche Mannschaftsleistung werden. Viel zu oft wurden in der Vergangenheit Mauern, etwa zwischen den unterschiedlichen Versorgungsbereichen, gebaut. Wir brauchen endlich mehr Brücken zwischen den Versorgungsbereichen. Dabei muss das Wohl der Patientinnen und Patienten immer im Mittelpunkt stehen.


Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Als besonders gelungene Mannschaftsleistung würdigte Gröhe den Einsatz von Medizinerinnen und Medizinern in Flüchtlingseinrichtungen. Zudem hob er den Gedanken der Selbstverwaltung hervor, der durch die Gesetzgebung in dieser Legislaturperiode weiter gestärkt worden ist. Das Arzt-Patientenverhältnis beschrieb Gröhe als Dreh- und Angelpunkt des Gesundheitswesens. Gerade deshalb sei es notwendig, medizinische Informationen verständlicher zu machen und die Patientenbeteiligung zu verbessern.

Der Deutsche Ärztetag ist die Hauptversammlung der Bundesärztekammer und findet jährlich an wechselnden Orten statt. Vom 24. bis 27. Mai 2016 tagt er in Hamburg. Dabei entsenden die 17 deutschen Ärztekammern insgesamt 250 Delegierte.

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