Gruppe der Sieben – G7

Die Gruppe der Sieben (G7) besteht aus sieben führenden Industrienationen: USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Kanada und Deutschland. Außerdem ist die Europäische Kommission bei allen Treffen vertreten. Die Gruppe der 7 (G7) ist ein informelles Forum der Staats- und Regierungschefs. Sie treffen sich auf Einladung der jeweiligen Präsidentschaft einmal jährlich zu einem Gipfel. Sie diskutieren dabei über Schlüsselfragen der Weltpolitik, tauschen ihre Standpunkte aus und versuchen, konstruktive Lösungen zu entwickeln und gemeinsam mit anderen Staaten umzusetzen. Der Vorsitz innerhalb der Gruppe wechselt jährlich unter den Mitgliedern.

Die G7 befasste sich ursprünglich ausschließlich mit der Entwicklung der Weltwirtschaft (daher auch die Bezeichnung der Treffen als "Weltwirtschaftsgipfel"). Im Laufe der Jahre wurde die Agenda erweitert. Sie umfasst nun das gesamte Spektrum globaler Fragestellungen, wie zum Beispiel Außen- und Sicherheitspolitik, Handel, Klima, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung.

Bereits bei der deutschen G7-Präsidentschaft im Jahr 2015 war das Thema Gesundheit ein Schwerpunkt. Die damalige G7-Präsidentschaft wurde genutzt, um gemeinsam mit den anderen G7-Partnern wichtige Lehren aus der Ebola-Krise zu ziehen, um künftig eine bessere Reaktion auf weltweite Krisen dieser Art zu gewährleisten. Zur Stärkung der Gesundheitssysteme vor Ort wurde vereinbart, ärmere Staaten bei der Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) zu unterstützen. Die G7 bekräftigten außerdem die zentrale Rolle der WHO für die internationale Gesundheitssicherheit. Eine weitere Priorität der deutschen G7-Präsidentschaft war die Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen (AMR).

 

Logo: G7 Germany 2022

Am 1. Januar 2022 hat Deutschland die G7-Präsidentschaft übernommen. Auf der offiziellen Internetseite der deutschen G7-Präsidentschaft finden Sie zahlreiche Informationen rund um die deutsche G7-Präsidentschaft.

G7 Gesundheitsministererklärung:

Stand: 08. April 2022
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