Implantateregister Deutschland

Für alle Patientinnen und Patienten soll das Implantateregister Deutschland künftig die Sicherheit und Qualität von Implantaten und die medizinische Versorgung mit Implantaten verbessern.

Ein Vorabentwurf einer Spezifikation zur Meldung gemäß § 16 IRegG ist veröffentlicht. Zusätzlich wurde das Entity-Relationship-Modell aktualisiert.

Hier finden Sie rund um das Thema Implantateregister Deutschland häufig gestellte Fragen und deren Antworten.

Das Gesetz zur Errichtung des Implantateregisters ist am 1. Januar 2020 in Kraft getreten. Starten wird das Implantateregister mit der Erfassung von Brustimplantaten und daran anschließend von Endoprothesen (Hüfte, Knie).

Geplant ist aktuell, dass im September dieses Jahres der Probebetrieb mit Echtdaten für Brustimplantate mit einigen wenigen Gesundheitseinrichtungen startet. Anschließend sollen alle betroffenen Gesundheitseinrichtungen sukzessive angeschlossen werden. Vorab wird es einen Testbetrieb – ebenfalls mit einigen wenigen Gesundheitseinrichtungen – ohne Echtdaten geben. Die Aufnahme des Regelbetriebs mit verpflichtender Meldung durch alle verantwortlichen Gesundheitseinrichtungen ist für Brustimplantate ab dem 1. Januar 2023 vorgesehen.

Ein analoges Vorgehen ist für die Erfassung von Endoprothesen vorgesehen: Der Testbetrieb soll hierfür im kommenden Jahr starten, der Probebetrieb ab Anfang 2023. Die Aufnahme des Regelbetriebs soll zum 1. Januar 2024 erfolgen.

Aktuell schaffen wir den Rahmen dafür, dass das künftige Implantateregister gut arbeiten kann. Dies umfasst vor allem den informations- und verwaltungstechnischen Aufbau, aber auch die Konkretisierung der rechtlichen Grundlagen in einer Verordnung. Ergänzend dazu klären wir viele fachliche Fragen und stimmen diese mit den beteiligten Institutionen ab.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf den folgenden Webseiten:

Meldung der Gesundheitseinrichtungen

KONTAKT IMPLANTATEREGISTER