Dr. Thomas Steffen - Staatssekretär

Der beamtete Staatssekretär ist für alle Geschäftsbereiche des Bundesgesundheitsministeriums zuständig.

Lebenslauf

Dr. Thomas Steffen (*25.12.1961) übernahm am 15. Mai 2019 das Amt des Staatssekretärs im Bundesministerium für Gesund­heit in Bonn/Berlin. Bereits von Januar 2012 bis April 2018 diente er als Staatssekretär im Bundes­ministerium der Finanzen. Er war dort zuständig für die Europa- und Währungs­politik, Finanz­märkte und Regulierung, internationale Zusammen­arbeit sowie volks­wirt­schaftliche Grundsatz­fragen. Thomas Steffen hat die Europäische Staatsschulden­krise mit­gemanagt, nachdem er im Oktober 2010 als Abteilungsleiter für Europa von der Bundes­­anstalt für Finanz­dienst­leistungsaufsicht (BaFin) zum Bundesfinanzministerium ge­wechselt war.

Bei der BaFin in Bonn bekleidete Thomas Steffen acht Jahre lang das Amt des Chefs der deutschen Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht und war Mitglied im Vorstand der BaFin. Seit 2003 befasste er sich auch mit europäischen und internationalen Auf­gaben. Von Anfang 2007 bis Herbst 2009 hatte er den Vorsitz des Aus­schusses der Europäischen Aufsichts­behörden für Versicherungswesen und betriebliche Alters­­ver­sorgung in Frankfurt inne.

Bis zu seinem Wechsel in die BaFin 2002 war Thomas Steffen Referatsleiter im Bundes­ministerium der Finanzen, zuständig für Exportbürgschaften und Staats­garantien. Davor arbeitete er ab 1995 im Bereich Bundesbeteiligungen des BMF, als Persönlicher Referent der Parlamentarischen Staats­sekretärin Karwatzki und von 1998 bis 2000 als Referent im Deutschen Bundestag.

Sein Berufsleben begann Thomas Steffen 1990 in der industriepolitischen Abteilung des Bundes­ministeriums für Wirtschaft in Bonn. Im Zuge der Deutschen Einheit wechselte er 1991/ 1992 in die Treuhandanstalt Berlin und von 1993 bis 1995 als Referatsleiter in das Finanzministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin.

Studiert hat Thomas Steffen Rechts- und Staatswissenschaften in Mainz, mit einem Studien­­aufenthalt an der Partneruniversität Dijon und Staatsexamina 1987 und 1990. Er erwarb 1992 seinen Doktortitel durch eine rechtsvergleichende Dissertation an der Universität Mainz mit begleitenden Studien an der London School of Economics and Political Science in London.

Stand: 26. Juni 2019
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