Corona - Was Sie aktuell wissen müssen

Informationen zur Coronavirus-Pandemie (SARS-CoV-2)

Das Bundesgesundheitsministerium bietet Ihnen ein umfangreiches Informationsangebot rund um die Coronavirus-Pandemie. Neben aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen finden Sie hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Themen: Testen, Schutzimpfung sowie Reisen.

Aktuelles

24.06 2022

Lauterbach: „Bürgertests werden aussagekräftiger und zielgenauer“

Auch mit dem Inkrafttreten der neuen Testverordnung am 30. Juni wird es eine flächendeckende Infrastruktur für Bürgertests geben. Vulnerable Gruppen werden weiterhin kostenlose Tests erhalten. Im Normalfall müssen sich Bürger und Bürgerinnen aber mit 3 Euro an einem Test beteiligen. Kontrollfrequenz und -qualität in den Testzentren sollen verbessert werden. „Es geht darum die Testzentren zu erhalten, Infektionsketten zu unterbrechen - indem die Tests dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen haben - und Betrug und Missbrauch zu reduzieren“, so Bundesgesundheitsminister Prof. Lauterbach.

Die nahtlose Neufassung der Testverordnung macht eine lückenlose Fortführung des Angebots an Corona-Tests für alle möglich. Die nur noch anteilige Kostenübernahme durch den Bund ist aufgrund der angespannten Haushaltslage nötig geworden. Die Länder hätten aber die Möglichkeit, den Bürgeranteil an den Tests zu übernehmen: „So können sie auf ein erhöhtes Ausbruchsgeschehen reagieren“, sagt der Minister.

Bei Risikoexposition, z. B. vor dem Besuch eines Konzerts, vor größeren Familienfesten, beim Besuch älterer Menschen, nach Risikokontakten sowie bei Warnung auf der Corona-Warn-App, fördern wir die Bürgertests bis zu einer Eigenbeteiligung von 3 Euro.

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach

Folgende vulnerable Bevölkerungsgruppen können einen Bürgertest auch weiterhin kostenlos beziehen:

  • Kinder bis 5 Jahre
  • Schwangere im ersten Trimester
  • Krankenhaus- und Pflegeheimbesucher
  • Haushaltsangehörige von Infizierten
  • Bewohner von Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Jene, die sich nicht impfen lassen können

Um Missbrauch in Testzentren zu erschweren wird zukünftig noch engmaschiger gegen Betrüger vorgegangen. Bürger und Bürgerinnen müssen zudem glaubwürdige Belege bei Zugehörigkeit zu einer der vulnerablen Gruppen vorlegen und in jedem Fall ihren Testanlass schriftlich begründen.

17. Juni 2022

Lauterbach stellt 7-Punkte-Plan für Corona-Herbst vor

Aufgrund der sehr infektiösen und hitzeresistenten Omikron-Subvariante BA.5 steht Deutschland eine Corona-Sommerwelle bevor. Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach rät der Bevölkerung deshalb, in Innenräumen wieder verstärkt Maske zu tragen und eine 4. Impfung in Betracht zu ziehen, um „beschwerdefrei durch den Sommer zu kommen“. Außerdem stellte der Minister einen 7-Punkte-Plan vor, der Deutschland gut auf den kommenden Herbst vorbereiten soll.

Die Sommerwelle muss laut Lauterbach ernstgenommen werden, eine existentielle Bedrohung bestehe aber aufgrund der guten Impf- und Genesenen-Quoten in der deutschen Bevölkerung nicht. Außerdem verlaufen die Infektionen auch mit dieser neuen Subvariante von Omikron milder als die durch die vorhergegangene Delta-Variante.

Das freiwillige Maskentragen muss zur Normalität gehören. Wenn man sich und andere schützen möchte, sollte man sie in Innenräumen tragen.

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach

Die Entscheidung zu einer 4. Impfung müsse zwischen Patientin bzw. Patient und Ärztin bzw. Arzt persönlich gefällt werden, so Lauterbach. „Wer beschwerdefrei durch den Sommer gehen möchte, viele Kontakte vor sich hat und das Risiko minimieren will, sich oder andere zu infizieren, der sollte die 4. Impfung erwägen“, so der Minister. Das gelte besonders für Menschen, die von der aktuellen STIKO-Empfehlung abgedeckt sind – aber auch für alle anderen. Das individuelle Risiko sollte bei der Impfempfehlung immer berücksichtigt werden.

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RKI-Vize-Präsident Prof. Lars Schaade betont zudem, wie wichtig eine vollständige Impfreihe sei – auch für Genesene. Denn die vorherrschenden Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 seien sogenannte Immunescape-Varianten: eine erneute Ansteckung ist mit ihnen demnach viel wahrscheinlicher. Auf einen angepassten Omikron-Impfstoff sollte bei unvollständigen Impfreihen nicht gewartet werden.

7-Punkte-Plan für den Herbst

Um deutlich besser auf eine zu erwartende Welle im Herbst vorbereitet zu sein als in den vergangenen Jahren, hat Bundesgesundheitsminister Prof. Lauterbach einen 7-Punkte-Plan vorgestellt:

Meldungsarchiv zur Coronavirus-Pandemie

Alle bisherigen Entwicklungen und Maßnahmen des Bundesgesundheitsministeriums im Kampf gegen COVID-19 finden Sie in der Chronik - Was geschah wann?

Nationale Teststrategie

Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus gehören Tests. Daher hat Deutschland schon seit Beginn der Pandemie Testkapazitäten schnell aufgebaut und erweitert.

Aktuelle Informationen für Reisende

Was Sie bei einem Urlaub im Ausland beachten sollten, welche Regelungen gelten und was Einreisende aus einem Risikogebiet wissen müssen, erfahren Sie hier.

Corona-Warn-App

Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden.

Laden Sie die App kostenlos im App Store von Apple oder bei Google Play herunter:

Hotlines und Informationskanäle

Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben: Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes: 116117.

­Unabhängige Patientenberatung Deutschland 0800 / 011 77 22
­Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) 030 / 346 46 51 00
­Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte info.deaf(at)bmg.bund.de / info.gehoerlos(at)bmg.bund.de
­Gebärdentelefon (Videotelefonie) ­https://www.gebaerdentelefon.de/bmg
­Telegram-Kanal ­https://t.me/corona_infokanal_bmg
WhatsApp-Bot +49 151 / 62875183

 

Informationen in Gebärdensprache

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Alle Videos zur Coronavirus-Pandemie - auch in Gebärdensprache finden Sie auf dem YouTube Kanal des BMG.

Stand: 24. Juni 2022
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