E-Health – Digitalisierung im Gesundheitswesen

Für die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Gesundheitsversorgung ist das Vorantreiben der Digitalisierung die zentrale Voraussetzung.

Die Chancen nutzen: Digitale Gesundheit 2025

Die Digitalisierung erfasst auch das Gesundheitswesen. Patientinnen und Patienten informieren sich im Internet und nutzen Wearables und Apps, um Gesundheitsdaten zu erfassen und auszuwerten. Ärztinnen und Ärzte bieten Rat und Hilfestellungen via Internet an und Patientinnen und Patienten nehmen diese Dienstleistungen zunehmend in Anspruch. Leistungserbringer greifen die Digitalisierung auf und treiben sie voran.

Digitale Technologien können uns helfen, die Herausforderungen, vor denen fast alle Gesundheitssysteme der westlichen Welt stehen – immer mehr ältere und chronisch kranke Menschen sind zu behandeln, teure medizinische Innovationen zu bezahlen, strukturschwache ländliche Gebiete medizinisch zu versorgen – besser zu lösen.

All dies zeigt beispielhaft, welche Chancen mit der Digitalisierung für das deutsche Gesundheitswesen verbunden sind.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat das erkannt und in den vergangenen Jahren den Rahmen geschaffen, damit viele Vorteile der Digitalisierung genutzt werden können. Dabei sind wichtige Weichen gestellt worden, stets mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern.

Zu nennen sind hierbei die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA), die Einführung des elektronischen Rezeptes (E-Rezept), die Schaffung eines neuen Zugangs für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA bzw. „App auf Rezept“), das Voranbringen der Telemedizin oder auch die Etablierung eines Forschungsdatenzentrums. Zugleich wurden Verantwortlichkeiten gestärkt und gegenseitige Blockaden verhindert. Der Einstieg der Bundesregierung bei der Gesellschaft für Telematik (gematik) oder die Zuordnung der Entwicklungshoheit bei der Definition Medizinischer Informationsobjekte bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung seien beispielhaft erwähnt. Zudem wurde der „Health Innovation Hub“ als Impulsgeber für eine innovative Versorgung sowie als Dialogplattform und Brücke zur Digitalszene im Jahr 2019 eingerichtet. Ergänzend hat das Bundesministerium mit der Zukunftsregion Digitale Gesundheit eine Initiative errichtet, um digitale Lösungen in eine stärkere Praxisanwendung zu bringen und Erkenntnisse über deren Einsatz zu gewinnen.

Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems gelingt nur dann, wenn die richtigen Herausforderungen und Fragestellungen identifiziert und anschließend auch beantwortet und gelöst werden. Um dieses Vorhaben erfolgreich auszurichten und zu gestalten, hat das BMG das Innovationsforum „Digitale Gesundheit 2025“ initiiert, mit dem Ziel, einen Raum für einen strukturierten Gedankenaustausch zu schaffen. Expertinnen und Experten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens sind dort eingebunden worden, um eine gemeinsame Vorstellung für ein erfolgreiches deutsches digitalisiertes Gesundheitssystem zu entwickeln.

Mitgewirkt haben Leistungserbringer, Krankenkassen, Patientinnen- und Patientenvertretungen, Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wirtschaft sowie staatliche Akteure. Dabei ist darauf geachtet worden, Expertinnen und Experten aus der Praxis einzubinden, die über umfassende Erfahrung bei Digitalisierungsprojekten verfügen.

Sichere Infrastruktur für das Gesundheitswesen

Das Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) hat die ersten Weichen für den Aufbau der sicheren Telematikinfrastruktur (TI) und die Einführung medizinischer Anwendungen gestellt. Seitdem wird die Digitalisierung des Gesundheitswesens durch verschiedene gesetzliche Maßnahmen, zum Beispiel mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), dem Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV), dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) oder dem Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) sowie dem im Juni 2021 in Kraft tretenden Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) vorangetrieben.

Basis für eine erfolgreiche Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems ist eine verlässliche, sichere und umfassende digitale Infrastruktur, die TI. Die gematik steuert diese und sorgt für ihren kontinuierlichen Ausbau. Die TI vernetzt schrittweise alle Akteure des Gesundheitswesens und gewährleistet einen sicheren Austausch von Informationen über die Sektoren hinweg und unabhängig von den Systemen der Leistungserbringer. Seit Dezember 2017 wird die TI bundesweit im Gesundheitswesen ausgerollt. Nachdem nunmehr bereits die meisten Arzt- und Zahnarztpraxen flächendeckend an die TI angeschlossen sind, werden auch die Krankenhäuser und Apotheken an die TI angeschlossen. Weitere Leistungserbringer werden folgen. Leistungserbringer, die sich freiwillig an die TI anschließen möchten, können dies tun.

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und ihre Anwendungen

Bereits seit dem 1. Januar 2015 ersetzt die elektronische Gesundheitskarte (eGK) beim Arzt- und Zahnarztbesuch die Krankenversichertenkarte als Versicherungsnachweis. Für alle Versicherten verpflichtend enthält die eGK die Verwaltungsdaten der Versicherten, die sogenannten Versichertenstammdaten. Dies sind zum Beispiel Name, Geburtsdatum, Anschrift, Geschlecht sowie Angaben zur Krankenversicherung, wie die Krankenversichertennummer und der Versichertenstatus (Mitglied, Familienversicherter oder Rentner). Zur Vermeidung von Missbrauch befindet sich auf der Vorderseite der eGK ein Lichtbild. Der Versichertenstammdatendienst ermöglicht es, dass beim ersten Arztbesuch im Quartal die auf der Karte gespeicherten Versichertenstammdaten mit den bei der Krankenkasse vorliegenden aktuellen Daten abgeglichen und wenn nötig aktualisiert werden können. Bestimmte Veränderungen, die die oder der Versicherte bereits an ihre oder seine Krankenkasse gemeldet hat, können dann beim nächsten Arztbesuch automatisch per Knopfdruck auf der Karte aktualisiert werden. So kann beispielsweise die Adresse aktualisiert werden, wenn sich diese durch einen Umzug geändert hat. Mit dem Versichertenstammdatendienst können auch ungültige sowie verloren oder gestohlen gemeldete Karten bei der Inanspruchnahme von Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung besser als bisher erkannt und Missbrauch eingedämmt werden.

Versicherte können die im Notfall wichtigen Gesundheitsdaten auf der eGK speichern lassen. Bei den Notfalldaten können auch Kontaktdaten einer oder eines Angehörigen gespeichert werden, die oder der im Notfall benachrichtigt werden soll. Im Ernstfall können diese Daten dann von Ärztinnen und Ärzten ausgelesen werden. Im Unterschied zu den anderen medizinischen Anwendungen ist für das Auslesen der Notfalldaten in einem medizinischen Notfall keine Eingabe einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) der oder des Versicherten erforderlich. Versicherte können diese Notfalldaten ihrem Behandler auch im Rahmen der Regelversorgung zur Verfügung stellen. Versicherte haben gegenüber Ärztinnen und Ärzten, die in ihre Behandlung eingebunden sind, einen Anspruch auf Erstellung und Aktualisierung der elektronischen Notfalldaten.

Auch der elektronische Medikationsplan ist eine freiwillige Anwendung der eGK. Hierdurch sieht die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt auf einen Blick, welche Medikamente die Patientin oder der Patient aktuell einnimmt. So können gefährliche Wechselwirkungen vermieden werden. Vom Medikationsplan profitieren vor allem ältere und chronisch kranke Menschen. Erstellt wird dieser von der Ärztin oder dem Arzt, die bzw. der die Versicherte bzw. den Versicherten über den Anspruch auf einen Medikationsplan aufklären muss. Apothekerinnen und Apotheker sind von Anfang an einbezogen und bei Änderungen der Medikation auf Wunsch der bzw. des Versicherten zur Aktualisierung verpflichtet.

Auf Wunsch der oder des Versicherten werden auch Hinweise auf das Vorliegen einer schriftlichen Erklärung zur Organspende sowie zu deren Aufbewahrungsort elektronisch dokumentiert. Für den Zugriff durch Leistungserbringer bedarf es grundsätzlich einer Einwilligung der oder des Versicherten. Ärztinnen und Ärzte können jedoch auch ohne Einwilligung zugreifen, wenn der Tod der oder des Versicherten festgestellt und der Zugriff zur Klärung erforderlich ist, ob die verstorbene Person in die Entnahme von Organen eingewilligt hat.

Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA)

Zum 1. Januar 2021 wurde die ePA eingeführt, die zur Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten genutzt werden kann und nach einer Testphase vollumfänglich zur Verfügung stehen wird. Die Krankenkassen sind verpflichtet, ihren Versicherten eine ePA in mehreren Ausbaustufen zur Verfügung zu stellen. Zunächst können Daten der Patientinnen und Patienten aus bereits vorhandenen Anwendungen und Dokumentationen, wie zum Beispiel Notfalldaten und Medikationsplan in der ePA gespeichert werden. Patientinnen und Patienten können ihren Behandler damit zur Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität über diese wichtigen Gesundheitsdaten informieren. In der ePA kann die oder der Versicherte auch eigene Daten, wie zum Beispiel ein Tagebuch über Blutzuckermessungen, abgelegen. Versicherte können ihre Daten künftig auch außerhalb der Arztpraxis eigenständig einsehen. Dabei kann die Einsichtnahme über ein geeignetes mobiles Endgerät wie z. B. ein Smartphone erfolgen. Patientinnen und Patienten sind damit über Diagnose und Therapie viel genauer und umfassender informiert und können besser als bisher über ihre Gesundheit mitentscheiden. Dies ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.

Wichtige Detailregelungen zur Einführung der ePA, wie ein datenschutzgerechtes Zugriffsmanagement, Ansprüche der Versicherten, Pflichten der Ärztinnen und Ärzte, Finanzierungsfragen, Nutzung für die Forschung, Einbeziehung der Pflege sowie Anforderungen aus dem Koalitionsvertrag – wie die Möglichkeit, den Impfpass, den Mutterpass und das Untersuchungsheft (sog. Medizinische Informationsobjekte – MIOs) digital zu speichern sowie das Zahnbonusheft digital zu verwalten– wurden mit dem am 20. Oktober 2020 in Kraft getretenen PDSG gesetzlich geregelt und konkretisiert. Darüber hinaus sieht das PDSG die verpflichtende Einführung des E-Rezepts ab dem 1. Januar 2022 für verschreibungspflichtige Arzneimittel vor.

Interoperabilitätsverzeichnis

Eine wichtige Voraussetzung für eine reibungslose elektronische Kommunikation bzw. den Austausch von Informationen im Gesundheitswesen ist, dass die eingesetzten Systeme die gleiche Sprache sprechen, also interoperabel sind. Seit Juli 2017 macht das Interoperabilitätsverzeichnis "vesta" die von den verschiedenen IT-Systemen im Gesundheitswesen verwendeten Standards transparent und sorgt damit für mehr Standardisierung. Neue elektronische Anwendungen dürfen nur noch dann aus den Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert werden, wenn die dazu im Interoperabilitätsverzeichnis veröffentlichten Festlegungen und Empfehlungen der gematik berücksichtigt werden. Das Verzeichnis enthält auch ein Informationsportal für telemedizinische Anwendungen und elektronische Anwendungen.

Mobile Digitale Gesundheitsanwendungen

Gute digitale Dienste sollen den Patientinnen und Patienten zeitnah zur Verfügung stehen, Services wie Videosprechstunden, E-Rezepte und die ePA sollen ganz selbstverständlicher Teil des Versorgungsalltags werden.

Ein wichtiger Meilenstein bei der digitalen Betreuung von Patientinnen und Patienten konnte mit der Einführung von DiGAs erreicht werden. Mit dem Inkrafttreten des DVG wurde die „App auf Rezept“ eingeführt. Damit haben ca. 73 Millionen gesetzliche Versicherte einen Anspruch auf eine Versorgung mit DiGAs. Erfolgreiche digitale Lösungen werden aus der Perspektive der Patienten entwickelt und stellen deren Bedürfnisse und Alltagshandeln in den Mittelpunkt. Das wird die Versorgungsprozesse, die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen ganz grundsätzlich verändern, der Point of Care wird sich von Arztpraxis und Klinik immer stärker hin zu den Patienten verlagern. Im Zusammenspiel von Software, Sensorik und Medizintechnik tun sich darüber hinaus auch ganz neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten auf. Auch diese innovativen Medizinprodukte werden Teil der Regelversorgung. Der hierfür mit dem DVG geschaffene Weg über das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte eröffnet neue Möglichkeiten für ein digital unterstütztes Versorgungsangebot. Die DiGAs stiften auch erkennbaren Mehrwert für die Ärztinnen und Ärzte. Zusätzlich gewonnene Daten, die auch die Zeit zwischen Arztbesuchen erfassen, ermöglichen präzisere und passgenauere Behandlungen. Zudem können Ärztinnen und Ärzte die Entwicklung des Gesundheitszustandes ihrer Patientinnen und Patienten erkennen und sie frühzeitig und passgenau in die Praxis einbestellen, wenn dies erforderlich wird.

Künstliche Intelligenz und Big Data-Anwendungen

Künstliche Intelligenz (KI) kann die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessern. KI kann zum Beispiel Ärztinnen und Ärzten helfen, schneller eine Diagnose zu stellen. Das gilt zum Beispiel bei Seltenen Erkrankungen.  

Zudem können durch KI Therapien individueller auf Patientinnen und Patienten abgestimmt werden. Das passiert zum Beispiel schon in der Krebsbehandlung.

Sinnvolle KI wird wie das Stethoskop oder das Röntgenbild in Zukunft im Instrumentenkoffer der Ärztin oder des Arztes zu finden sein. Es geht nicht darum das ärztliche Personal zu ersetzen, sondern dabei zu unterstützen, schneller und präziser zu behandeln. Dann bleibt am Ende mehr Zeit für das persönliche Gespräch mit der Patientin oder dem Patienten.  

Um mehr über die konkreten Vorteile von KI im Gesundheitswesen zu erfahren, fördert das BMG verschiedene Forschungsprojekte.

Über die „Rahmenbekanntmachung zum Förderschwerpunkt: Digitale Innovationen für die Verbesserung der patientenzentrierten Versorgung im Gesundheitswesen" wurden innovative Projekte zu den Themen „Smarte Sensorik“, „Smarte Datennutzung“, „Smarte Algorithmen“ und „Smarte Kommunikation“ identifiziert. Aktuell werden über 20 Projekte zur konkreten Umsetzung von KI-Maßnahmen im Gesundheitswesen gefördert. Im diesem Jahr werden weitere Projekte u. a. in den Bereichen KI in der Langzeitpflege, Vertrauenswürdige KI, zu Synthetische Daten im Forschungsdatenzentrum und zu GenomDE folgen. Förderaufrufe dazu laufen bereits bzw. werden zeitnah veröffentlicht.

Die ausgewählten Projekte arbeiten an wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Nutzen digitaler Innovationen und wie dadurch ein Beitrag zur Verbesserung der patientenzentrierten Versorgung geleistet werden kann. Konkret geht es in den Projekten zum Beispiel darum, durch die Entwicklung und den Einsatz von Anwendungen der KI, Therapien individueller auf die Patientinnen und Patienten auszurichten, Prozesse in Kliniken zu optimieren und Diagnosen präziser zu machen.

Die Fördermaßnahmen des BMG sind eingebettet in die KI-Strategie der Bundesregierung. Sie hat das Ziel, den Weg von Künstlicher Intelligenz Made in Germany an die Weltspitze voranzutreiben. KI made in Germany soll in das Wertegerüst der Europäischen Union eingebettet sein. Das ist besonders für den Umgang mit sensiblen Daten wie im Gesundheitswesen wichtig.

Die Projekte sollen z.B. Antworten auf folgende Fragen geben:

  • Welcher Nutzen besteht beim Einsatz von KI für die Patientinnen/Patienten?     

  • Worin können Ärztinnen und Ärzte unterstützt werden? 

  • Welche Hindernisse zum Einsatz von KI müssen abgebaut werden?

  • Welche Maßnahmen müssen im Gesundheitswesen ergriffen werden, damit KI wirklich da helfen kann, wo sie sinnvoll ist?         

Die Fördermaßnahmen des BMG sind eingebettet in die KI-Strategie der Bundesregierung. Sie hat das Ziel, den Weg von Künstlicher Intelligenz Made in Germany an die Weltspitze voranzutreiben. KI made in Germany soll in das Wertegerüst der Europäischen Union eingebettet sein. Das ist besonders für den Umgang mit sensiblen Daten wie im Gesundheitswesen wichtig.

Digitale Gesundheitskompetenz und Patientensouveränität

Um Verständnis für digitale Lösungen in der Versorgung zu schaffen ist es wichtig, Aufklärungsarbeit zu leisten. Akzeptanz und Vertrauen sind elementare Voraussetzungen, um die digitale Gesundheitsversorgung voranzutreiben. Dies gilt nicht allein auf Seiten der Ärztinnen und Ärzte, der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und weiteren Leistungserbringer – es ist ebenso wichtig, die (digitale) Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten aufzubauen und zu stärken.

Immer mehr Menschen informieren sich über Gesundheitsthemen im Internet. Angesichts der Fülle der verfügbaren Informationen sehen sich viele vor Probleme gestellt, wenn es darum geht, sich im Gesundheitswesen zurechtzufinden, Informationen zu bewerten und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Mit dem Nationalen Gesundheitsportal erhalten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wissenschaftlich fundierte, neutrale und gut verständliche Informationen zu ausgewählten Gesundheitsthemen, Krankheitsbildern und Behandlungsmöglichkeiten. Sie werden so in die Lage versetzt, gemeinsam mit ihrer Ärztin bzw. ihrem Arzt informierte Entscheidungen treffen zu können. Das Ziel ist es, nachhaltig das Wissen um Gesundheit zu steigern und damit dazu beizutragen, die Gesundheitskompetenz zu erhöhen und die Patientensouveränität zu stärken.

Neben Informationen zu Krankheiten, Pflegeleistungen und Patientenrechten werden auf dem Portal u. a. auch die digitalen Angebote des Gesundheitswesens, wie die ePA, DiGAs und die Telemedizin erklärt. Das Gesundheitsportal unterstützt die Bürgerinnen und Bürger somit dabei, die Angebote richtig einordnen zu können, individuelle Mehrwerte zu identifizieren und die mit der Digitalisierung verbundenen Innovationsschritte präsent zu machen. 

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