Corona - Was Sie aktuell wissen müssen

Informationen zur Coronavirus-Pandemie (SARS-CoV-2)

Das Bundesgesundheitsministerium bietet Ihnen ein umfangreiches Informationsangebot rund um die Coronavirus-Pandemie. Neben aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen finden Sie hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Themen: Testen, Schutzimpfung sowie Reisen.

Aktuelles

Aktuelle Corona- Infektionslage

Lauterbach: „Diese Welle wird sich nicht von allein begrenzen.“

Deutschland ist darauf vorbereitet, die Corona-Welle im Herbst und Winter zu bewältigen. „Corona steht momentan in der öffentlichen Debatte nicht so stark im Vordergrund, andere Krisen sind wichtiger. Es liegt an uns, dass das so bleibt“, sagt Bundesgesundheitsminister Prof. Lauterbach in Berlin. Maßnahmen, um zusätzliche Stresssituationen für das Gesundheitssystem zu vermeiden und die Welle zu bekämpfen, stehen bereit. „Diese Welle wird sich nicht von allein begrenzen“, so Lauterbach.

Der Welle wird durch 4 Maßnahmen begegnet:

1. Die angepassten Impfstoffe für die BA.5 Variante stehen bereit. Jetzt sei es an der Zeit, die großen Impflücken vor allem bei den über 60-Jährigen zu schließen: „Es werden momentan rund 60.000 Menschen pro Tag geimpft, das ist weit weniger als wir benötigen“, so Lauterbach. Mit einer breit angelegten Informationskampagne soll kurzfristig mehr Aufmerksamkeit fürs Impfen geschaffen werden.

Die 4. Impfung kann bei älteren Menschen die Sterblichkeit um 90 Prozent reduzieren. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man drei oder vier Mal geimpft ist.

Bundesgesundheitsminister Prof. Lauterbach

2. Die medikamentöse Behandlung von COVID-19, z. B. mit PAXLOVID, wird bereits erfolgreich angewendet. Die weitere Verbesserung der Therapie-Möglichkeiten mit Arzneimitteln steht auch in den kommenden Monaten im Vordergrund.

3. Das neu vorgestellte Pandemieradar auf der Homepage des RKI liefert ab sofort genaue Daten zur aktuellen Corona-Lage. Dazu zählen die Angaben zu belegten und belegbaren Betten in Krankenhäuser (der Anschluss aller Einrichtungen wird mit Hochdruck abgeschlossen). Bald folgen zudem Abwasserdaten, die Aufschluss über den Pandemieverlauf geben können.

4. Das neue Infektionsschutzgesetz mit einem von der Infektionslage abhängigen dynamisierten Stufensystem tritt am 1. Oktober in Kraft. Bundesgesundheitsminister Lauterbach appelliert: „Die Länder müssen den richtigen Zeitpunkt wählen, um Maßnahmen umzusetzen.“

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Der Präsident des Robert Koch-Instituts Professor Dr. Lothar H. Wieler sagt: „Das Ziel für den Herbst ist es, die Zahl von COVID Fällen und anderen akuten Atemwegserkrankungen nicht überschießen zu lassen.“ Damit das gelingt, solle in Innenräumen regelmäßig gelüftet (Stoßlüftung!) und gerade in engen Räumen weiterhin eine Maske getragen werden. Bei Erkältungssymptomen rät Wieler zu einer 3- bis 5-tägigen freiwilligen Selbstisolation, um weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Wer sich jetzt zudem für eine Grippeschutzimpfung entscheidet, kann diese meist ohne Probleme mit einem weiteren Corona-Booster kombinieren. Das sollte mit dem Hausarzt oder der Hausärztin besprochen und vereinbart werden.

Herbst-/ Winterplan Corona

Meldungsarchiv zur Coronavirus-Pandemie

Alle bisherigen Entwicklungen und Maßnahmen des Bundesgesundheitsministeriums im Kampf gegen COVID-19 finden Sie in der Chronik - Was geschah wann?

Nationale Teststrategie

Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des Coronavirus gehören Tests. Daher hat Deutschland seit Beginn der Pandemie Testkapazitäten und für alle Bürger und Bürgerinnen verfügbar gemacht.

Aktuelle Informationen für Reisende

Was Sie bei einem Urlaub im Ausland beachten sollten, welche Regelungen gelten und was Einreisende aus einem Risikogebiet wissen müssen, erfahren Sie hier.

Corona-Warn-App

Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden.

Laden Sie die App kostenlos im App Store von Apple oder bei Google Play herunter:

Hotlines und Informationskanäle

Wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben: Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes: 116117.

­Unabhängige Patientenberatung Deutschland 0800 / 011 77 22
­Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) 030 / 346 46 51 00
­Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte info.deaf(at)bmg.bund.de / info.gehoerlos(at)bmg.bund.de
­Gebärdentelefon (Videotelefonie) ­https://www.gebaerdentelefon.de/bmg
­Telegram-Kanal

­https://t.me/corona_infokanal_bmg

Nachrichtenservice www.zusammengegencorona.de/nachrichtenservice

Informationen in Gebärdensprache

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Alle Videos zur Coronavirus-Pandemie - auch in Gebärdensprache finden Sie auf dem YouTube Kanal des BMG.

Stand: 30. September 2022
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