Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz

Um die Gesundheitskompetenz in der gesamten Bevölkerung zu verbessern, haben anerkannte Expertinnen und Experten im Anschluss an die Gründung der „Allianz für Gesundheitskompetenz“ im Jahr 2018 aus wissenschaftlicher Perspektive einen „Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ erarbeitet.

Der Aktionsplan ist mit Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Politik, Zivilgesellschaft, Angehörigen unterschiedlicher Gesundheitsberufe und Patienten- und Bürgervertretungen abgestimmt worden. Er enthält 15 Empfehlungen in vier Handlungsfeldern:

  •  Die Gesundheitskompetenz in allen Lebenswelten fördern

  • Das Gesundheitssystem gesundheitskompetent und nutzerfreundlich gestalten

  • Gesundheitskompetent mit chronischer Erkrankung leben

  • Gesundheitskompetenz systematisch erforschen

Ziel ist, die Vorschläge des Aktionsplans so breit wie möglich in der Praxis zu verankern und über Workshops und Strategiepapiere alle maßgeblichen Organisationen und Verantwortlichen im Gesundheitswesen dafür zu gewinnen, die Empfehlungen des Aktionsplans aufzugreifen und umzusetzen. Bislang wurden fünf Expertenworkshops und ein internationales Symposium durchgeführt und sechs Strategiepapiere erarbeitet.

Das Projekt „Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ ist ein Kooperationsprojekt der Universität Bielefeld und der Hertie School of Governance. Es wird von der Robert Bosch Stiftung und dem AOK-Bundesverband gefördert.